Mittwoch, 26. September 2012
Zwischenstop in Seoul
Sitze in einer der riesigen Lounches am Incheon Airport bei Seoul. Bin wohl auf; aber erschöpft. Vergeblich hab ich versucht im Flugzeug zu schlafen.

Beine in den Gang gestreckt, erfreute ich mich vorerst eines gewissen Komforts. Dieser sollte schnell vergehen als mir einer der Passagiere nicht gerade sanft auf den Fuß stieg. Entgegnete der Entschuldigung mit einer beschwichtigenden Geste. Des Risikos eines Fußbruches sollte man sich als Flugpassagier schon bewusst sein. Alltagsgeschäft. Was strecke ich auch meine Beine aus?!

Mich meinem Schicksal fügend, war ich im Begriff mich wieder meinem Beinorigami zuzuwenden. Noch nicht ganz zu Ende gedacht, war dann auch noch eine der Stewardessen der Meinung sich meines unsittlichen Ausbreitens annehmen zu müssen.

Den Metallkarren erst mal so richtig in Schwung gebracht, übersieht man nämlich auch gerne einmal ein sich noch im Weg befindendes Knie.

Sich voller Schmerz und Pein in meinen Sitz zusammenkauernd, ignorierte ich die schwerverständlichen - weil in Englisch gesprochenen - Entschuldigungen und begann zu frühstücken. Das Essen war wenigstens ein kleiner Trost.

Erst einmal das große Loch im Magen gefüllt, nickte ich dann doch endlich mal ein. Eine ganze Stunde vor der Landung. Hoffe, der zweite Flug wird erholsamer.

Die durchgeplanten ersten Tage in Sydney werden schließlich anstrengend. Mach mich dann mal auf der Bank hier lang und catch Zeds (Zzzz). Vier Stunden bleiben noch bis zum Flug nach Sydney.

Bye.

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Montag, 24. September 2012
Countdown III
Last entry written at home. Leaving tomorrow. So there´s nothing else for me but to wish you all the best and say GOODBYE!
Cheers

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Sonntag, 23. September 2012
Countdown II
Ich wach auf. War auf der Wiesn. Fühl mich auch so. Meine Ohren klingeln. Genauer hingehorcht, hör ichs noch singen: "Ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit"

Steh nach langem Abwägen auf. Mein Kopf hat sich schon mal besser angefühlt. Betrachte mich im Spiegel. Auch meine Augen scheinen mir sagen zu wollen, dass die Maß nicht so ihr Ding waren.

Frag mich, ob ich den letzten Tagen hier in Berlin den nötigen Respekt erweise. Keine letzte Tour durch die City. Kein Abschiednehmen auf einem Spaziergang durch die nur allzu vertraute Umgebung. Wandeln tue ich höchstens als Wrack.

Probiere der Situation etwas Positives abzugewinnen.
Komme nach einer Weile zu dem Schluss, dass es keinen besseren Weg gibt sich von Deutschland zu verabschieden als die Tugenden eines jeden Deutschen am gestrigen Abend verinnerlicht zu haben.
Weißwurst fressend, Bier saufend und rumgrölend werde ich schließlich auch in Australien als Botschafter der deutschen Kultur Anerkennung und Respekt verdienen.

Sich dieser Aufgabe und Verantwortung bewusst, widme ich mich den letzten Reisevorbereitungen.
Nur noch 2 Tage!

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Samstag, 22. September 2012
Countdown - Packed Backpacker´s Backpack
Der Rucksack ist gepackt. Die (3) Tage sind gezählt.


packed backpacker´s backpack

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Freitag, 21. September 2012
Zeit zu gehen...
"Und, bist du aufgeregt?"
Eine Frage, die ich in den letzten Wochen und Tagen vor meiner Abreise schon allzu oft gestellt bekommen habe.
Will nicht "cool" wirken. Will zeigen, dass ich als moderner Mann zu meinen Gefühlen stehe. Fühle aber nichts.
Ich lüge: "Joa..."
Werde gefragt: "Und, doll?"
Horch nochmal tief in mich hinein. Nichts. Kann meine Emotionslosigkeit mal wieder selbst kaum fassen.
Antworte: "Na, da ist schon sowas wie ein Kribbeln in der Magengegend." Denke dabei an meine Laktoseintoleranz und die viele Milch, die ich tagtäglich trinke.


Dass ich noch nicht aufgeregt bin, liegt glaube ich daran, dass ich einfach noch nicht realisiere was für ein Trip mir bevorsteht.

Es begann alles so harmlos mit dem Gedanken meinen invaliden, schwächelnden Körper in die weite Welt hinaustragen zu wollen bevor er seinen Dienst verweigert.
Danach kam es zu sporadischen Planungen mit zwei Kompanen außerordentlichster Güte wovon jedoch einer Opfer der gemeinhin als erbarmungslos geltenden Institution Schule wurde.
Zu zweit holten wir uns dann kurzerhand fachmännische Verstärkung in Form eines dritten Companions ins Boot.
Und plötzlich sind es dann jetzt auch nur noch vier Tage bis es nach Down Under geht.

An dieser Stelle will ich mich auch nochmal herzlich bei all denjenigen bedanken, die mir das ermöglichen!!!

Um das Erlebte mit Euch teilen zu können und vielleicht dann auch mal ein Stück weit selbst zu realisieren, werde ich hier die aktuellsten Impressionen aus DU bloggen.

Ich wünsche Euch allen eine schöne Zeit.
Wir werden sie garantiert haben! :P

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